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Rehabilitation nach einem Schlaganfall - Wie man die besten Fortschritte macht

Rehabilitation zur Verbesserung der Gehfunktion
Lesezeit circa 6 min. Veröffentlicht 07.09.2018
Die wichtigste Rolle bei einem Schlaganfall spielt der Faktor Zeit, um die Schlaganfallfolgen gering zu halten. Je schneller dem Betroffenen nach dem Auftreten der ersten Symptome geholfen wird, umso höher sind die Überlebenschancen und die Chancen auf eine gute Rehabilitation.
Diagnose

Bei der Diagnose durch einen Spezialisten im Krankenhaus wird festgestellt, um welche Art von Schlaganfall es sich handelt.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Schlaganfällen: den thrombotischen Verschluss - ein verstopftes Blutgefäß und eine interzerebrale Blutung, eine Blutung im Hirn.

Den thrombotischen Verschluss nennt man auch ischämischer (weißer) Schlaganfall und dieser ist die am häufigsten auftretende Art des Schlaganfalls. Dieser kann beispielsweise durch eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) oder ein Blutgerinnsel (Embolus) entstehen.

Die interzerebrale Blutung, die als hämorrhagischer (roter) Schlaganfall bezeichnet wird, tritt eher seltener auf.

In der akuten Phase der Behandlung geht es hauptsächlich um die Schadensbegrenzung und um den Versuch das Leben des Betroffenen zu retten und das Gehirn so gut wie möglich vor Folgeschäden zu schützen. Die Behandlung danach zielt darauf ab die durch den Schlaganfall beeinträchtigten Funktionen des Betroffenen wiederherzustellen - dies geschieht in der Regel in der Phase der Rehabilitation.

Je nachdem welcher Typ Schlaganfall vorliegt, gibt es unterschiedliche Methoden zur Diagnose.

Nachdem der behandelnde Arzt die Vitalfunktionen des Betroffenen überprüft hat und - wenn möglich - die vorher aufgetretenen Symptome erfragt hat, wird der zuständige Neurologe den Betroffenen auf seine Koordinationsfähigkeit, sein Sprach-, Seh- und Berührungsvermögen sowie seine Berührungsempfindung hin überprüfen, um sich ein Bild des aktuellen Zustands machen zu können.

Daraufhin folgt die Computertomografie des Kopfes oder ein MRT (Kernspin- oder Magnetresonanztomografie), welche beide Auskunft darüber geben, um welche Art von Schlaganfall es sich handelt. Eine CT wird normalerweise durch eine Messung der Durchblutung (CT-Perfusion) sowie einer Darstellung der Gefäße (CT-Angiografie) komplettiert.

Zusätzlich folgt eine Elektrokardiografie (EKG), um die Funktions- und Leistungsfähigkeit des Herzens zu untersuchen. Die Untersuchung wird durch Blutuntersuchungen des Elektrolythaushaltes, der Nierenwerte, der Blutzuckerwerte, der Blutgerinnung sowie des Blutbildes, vervollständigt, um den Apoplex zu bestätigen.

Behandlung

Das Wichtigste ist, dass jeder Schlaganfall so schnell wie möglich behandelt wird, um das Ausmaß möglicher Folgeschäden so gering wie möglich zu halten. Im Idealfall wird der Betroffene von Personal mit Fachkenntnissen im Bereich Schlaganfalls auf sogenannten Stroke Units - einer Spezialabteilung für Schlaganfälle - behandelt.

Die zwei Typen eines Schlaganfalls bedürfen unterschiedlicher Behandlungsmethoden.

Bei der Behandlung eines hämorrhagischen Schlaganfalls, der aufgrund einer Hirnblutung aufgetreten ist, wird vorerst evaluiert wie groß die Hirnblutung ist. Bei einer kleineren Hirnblutung reicht es mitunter aus, Aktivitäten, die den Druck im Kopf ansteigen lassen, zu vermeiden. Größere Hirnblutungen müssen operiert werden. Bei der Operation wird der Schädel geöffnet, um so das Hämatom (den Bluterguss) zu entfernen und die Blutung zu stoppen.

Bei der Behandlung eines ischämischen Schlaganfalls gibt es zwei mögliche Behandlungsmethoden. Die wichtigste Behandlung ist die sogenannte Lyse-Therapie (auch Thrombolyse genannt), bei der der Gefäßverschluss durch Gerinnsel auflösende Medikamente behoben wird und die Anzahl der abgestorbenen Nervenzellen so klein wie möglich gehalten werden soll. Die Medikamente werden in der Regel durch eine Infusion verabreicht.

Das Blutgerinnsel wird heutzutage auch noch zusätzlich durch einen mechanischen Eingriff entfernt. Bei der Thrombektomie wird ein Katheter über eine Arterie und unter Überwachung durch Röntgenaufnahmen bis hin zu dem Gerinnsel geleitet und mit Hilfe feinster Instrumente wird dieses dann entfernt.

Als letzter Punkt der Behandlung kommt die Prävention neuer Schlaganfälle hinzu. Sobald festgestellt wurde, um welche Art Schlaganfall es sich handelt und was genau zu dem Schlaganfall führte, können Maßnahmen ergriffen werden um das wiederholte Auftreten eines Apoplexes zu verhindern. In der Therapie eines ischämischen Schlaganfalls, der durch einen Gefäßverschluss ausgelöst wurde, werden in der Regel blutverdünnenden Medikamente verschrieben. Auch eine Änderung des Lebensstils trägt zur Vorbeugung bei.

Für weitere Informationen zur Vorbeugung eines Schlaganfalls, klicken Sie hier.

Rehabilitation nach einem Schlaganfall

Es gibt selbstverständlich Fälle, in denen sich der Betroffene vollständig von dem Schlaganfall erholt, doch gibt es auch Fälle, in denen der Betroffene dauerhaft pflegebedürftig bleibt und eine lange Rehabilitation folgt. Die Chance ohne dauerhafte und schwerwiegende Folgeschäden einen Schlaganfall zu erleiden sind umso größer, je jünger der Betroffene ist. Dennoch bleibt jeder zweite Schlaganfall-Patient aufgrund der Folgeschäden pflegebedürftig und in etwa zwei Drittel aller Fälle erleidet der Betroffene körperliche Schäden.

Ein wichtiger Teil der Rehabilitation ist die Frührehabilitation, die erheblich zum Erfolg beiträgt. Diese findet in der Regel noch in den Stroke Units statt und wird durch das Pflegeteam, die Ergotherapeuten, die Physiotherapeuten und Logopäden geleitet. Anschließend an die Frührehabilitation wird evaluiert, ob eine Rehabilitation und welche Art von Rehabilitation nötig ist, um die Folgeschäden oder Symptome des Apoplexes zurückbilden zu können.

Allgemein kann man sagen, dass die Rehabilitation aus unterschiedlichen Verfahren besteht. Verlorene Fähigkeiten können wieder erlernt werden, indem gesunde Teile des Gehirns die Funktion der zerstörten übernehmen. Die vom Schlaganfall betroffene Seite darf nicht auf keinen Fall verkümmern und die Muskeln und Gelenke benötigen regelmäßige Bewegung, um sich nicht zurückzubilden und eventuell sogar ihre Funktion wiedererlangen zu können.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAR) hat ein Phasenmodell (Phase A - F) erstellt, mit dem sich die neurologische Rehabilitation in unterschiedliche Phasen einteilen lässt:

  • Phase A: Akutphase im Krankenhaus
  • Phase B: Frührehabilitation: für die am schwersten betroffenen Patienten, die noch nicht selbst aktiv an der Behandlung mitwirken können
  • Phase C: Weiterführende Rehabilitation: der Patient muss in der Lage sein täglich mehrere 30-minütige Therapieeinheiten zu bewältigen
  • Phase D: Anschlussbehandlung (AHB): der Patient ist soweit, dass er fast ganz selbstständig Alltagsaktivitäten ausführen kann
  • Phase E: Nachsorge und berufliche Rehabilitation: Patient kann zu Hause wohnen
  • Phase F: Zustandserhaltende und aktivierende Langzeitpflege bei anhaltend hoher Pflegebedürftigkeit (beispielsweise Wachkoma)
ASSISTEP als Therapiegerät
Woraus setzt sich die Rehabilitation zusammen?

Wie oben bereits erwähnt, setzt sich die Frührehabilitation aus einer Mischung aus Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und neuropsychologischem Training zusammen.

Für das Zurechtfinden im Alltag sind die Ergotherapeuten zuständig. Diese helfen dem Patienten dabei trotz der Einschränkungen so selbstständig wie möglich leben zu können und unter Berücksichtigung des Umfeldes und der Wohnsituation des Betroffenen kann der Ergotherapeut beispielsweise die Benutzung verschiedener Hilfsmittel gemeinsam mit dem Patienten trainieren. Durch dieses Training soll der Patient nach Möglichkeit am Ende wieder so viele Alltagshandlungen wie möglich selbstständig ausführen können.

Physiotherapeuten hingegen trainieren den Bewegungsapparat des Patienten. Dies beinhaltet die Körperhaltung, den Gleichgewichtssinn, den Muskelaufbau, Koordination sowie die Bewegungsabläufe, welche durch unterschiedlichste Behandlungen und Übungen trainiert werden. Die Physiotherapie versucht Fehlhaltungen und Lähmungen zu beheben um somit Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Gelenkschmerzen entgegenzuwirken. Gleichzeitig wird der Patient auch mobiler, aktiver und selbstständiger.

Fußbewegung während des Treppentrainings mit der Treppensteighilfe ASSISTEP
Screenshots vom dem Video zeigen Dmitris Rehabilitation und sein Treppentraining

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