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Treppenhilfe für eine bessere und effizientere Rehabilitation [Bericht]

Lesezeit circa 3 min. Veröffentlicht 12.09.2018
Jakob Rønningen hatte keine Einwände, als die Treppensteighilfe im Pflegeheim zum Einsatz bereit war. "Das Gerät sieht gut aus und ist robust. Ich fühlte mich sicher", sagte er, nachdem er die Treppen einmal auf und ab gegangen war.
HOLMESTRAND:

Diese schlaue Vorrichtung für sicheres Gehen auf Treppen wurde hier angeschafft, um für die Patienten eine schnellere und effizientere Rehabilitation zu ermöglichen. Das Rehazentrum ist gut mit Aufzügen ausgestattet, doch dieses Hilfsmittel trägt zur Bewegung bei und auch dazu, dass mehr Menschen früher von der Reha nach Hause kommen.

Studentenidee

Die Erfinder des Treppensteiggeräts ASSISTEP sind Halvor Wold, Ingrid Lonar und Eirik Medbø. Diese hatten die Idee für ASSISTEP als Studenten an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU).

  • "Wir haben im Jahr 2012 mit ein paar einfachen Skizzen begonnen. Wir stellten fest, dass die bestehende Lösung darin bestand, dass Menschen nicht mehr auf Treppen gingen, und das war keine gute Lösung. Und wir wissen, dass Treppensteigen ein gutes Training ist. Wir stellten uns vor, wie man auf Treppen läuft, und nach vielen Tests, Irrtümern und Fortschritten kamen wir zu diesem Prototypen", erzählt Ingrid Lonar.
  • "Einfach, mechanisch, und du musst selbst Treppensteigen. Alles im eigenen Tempo. Bewegt man den Griff, kann man fühlen, wie er einrastet und danach kann man die Beine nachziehen. Eine Lösung, die sogar von der Feuerwehr gelobt wurde. Die Treppensteighilfe kann sogar bei Stromausfall benutzt werden", erklärte sie.

Erste Installation in Holmestrand

  • "Dies ist die erste Installation in Holmestrand, es gibt eine in der Gesundheitseinrichtung in Re und eine in Sandefjord. Inzwischen wurden im ganzen Land rund 200 verkauft. Ungefähr 100 davon sind für den Heimgebrauch", fügte sie hinzu.

Zusammen mit Øyvind Andreassen von Hepro AS zeigte sie den Bewohnern des Pflegeheims und anderen der Gemeinde Holmestrand den Treppenrollator. Alle waren beeindruckt von der einfachen Bedienung und dem geringen Platzbedarf im Vergleich zu einem Treppenlift - ASSISTEP steht bei eingeklapptem Griff gerade einmal 18 cm von der Wand ab. Ein Treppenlift nimmt die gesamte Breite der Treppe ein und befindet sich zusätzlich auf einer ganz anderen Preisstufe.

  • "Das ist großartig für die Rehabilitation, wo Treppentraining sehr wichtig für diejenigen ist, die zu Hause wohnen möchten", sagt Solfrid Nilsen, Leiter des Projekts "Welfare Technology" der Gemeinde Holmstrand.
Die drei Ingenieure aus Trondheim erhielten Applaus für ihr Studenten-Projekt, aus dem ein Unternehmen wurde.

Der ASSISTEP Treppenassistent wurde an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universtiät Norwegens (NTNU) in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Parkinson Verbund entwickelt.

  • "Unser Ziel mit ASSISTEP war es, mehr Menschen ein aktives Leben zu ermöglichen, unabhängig von der Hilfe anderer", sagt CTO Ingrid Lonar und fügt hinzu, dass viele Menschen leider gezwungen sind, von zu Hause wegzuziehen, wenn die Treppe unüberwindbar wird.

FAKTEN ZU TREPPEN:

  • Jedes Jahr sterben alleine in Norwegen rund 50 Menschen an Treppenstürzen (Quelle: Statistics Norway)
  • 30.000 Norweger benötigen nach Treppenstürzen medizinische Hilfe (Quelle: Norwegisches Institut für Stadt- und Regionalforschung)
  • 25% der über 65-Jährigen fühlen sich beim Treppensteigen unsicher
  • Ältere Menschen, die es schaffen, die Treppe zu gehen, haben ein nachweislich geringeres Risiko, im täglichen Leben zu stürzen.

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