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Stehlift – Vergleich Preise & Kosten

Lift
Lesezeit circa 5 min. Veröffentlicht 19.02.2020
Werden das Hinsetzen und Aufstehen aufgrund von Bewegungseinschränkungen durch beispielsweise Gelenkversteifungen erschwert, ist der klassiche Treppenlift nicht unbedingt die optimale Lösung, um die Treppen in den eigenen vier Wänden zu begehen.Oftmals führen diese Einschränkungen nämlich zu Schwierigkeiten beim Beugen der Gelenke und daher auch beim Treppensteigen und man steht plötzlich vor einem Berg an Möglichkeiten, die es ebenfalls zu überwinden gilt. Brauche ich einen Treppenlift? Oder reicht das Treppengeländer? Plattformlift, Stehlift, Homelift, Treppensteiger oder Treppensteighilfe. Die Auswahl ist groß.Im Folgenden werden wir uns den Stehlift genauer anschauen und mit dem klassichen Treppenlift vergleichen.

Dank des Stehlifts müssen Betroffene ihre Gelenke beim Begehen der Treppe nicht beugen und können die Treppe einfach im Stehen überwinden – dies kann eine große Erleichterung im Alltag bedeuten!

Was genau ist ein Stehlift?

Der Stehlift ähnelt dem Treppenlift sehr. Der Hauptunterschied liegt darin, dass man im Gegensatz zum Treppenlift der Stehlift keinen Sitz hat, sondern eine kleine Plattform zum Stehen. Zusätzlich kann ein Sicherheitsgurt oder Sicherheitsbügel für extra Halt mitgeliefert werden.

Die Plattform bewegt sich entlang des Schienensystems, das einen rauf und runter befördert. Da der Stehlift über keinen Sitz verfügt, nimmt dieser vergleichsweise wenig Platz in Anspruch und eignet sich daher auch sehr gut für enge Treppen.

Treppenlift

Funktionsweise

Sowohl der Stehlift als auch der klassische Treppenlift werden an einem Schienensystem befestigt, welches auf den Treppenstufen montiert wird. Der Llift gleitet dann entlang dieser Schiene und wird durch einen, in der Regel, Elektromotor angetrieben. Für den Fall, dass der Strom ausfällt, kommt ein wiederaufladbarer Akku zum Einsatz, der sicherstellt, dass der Lift weiterhin benutzt werden kann.

Die Benutzung sieht folgendermaßen aus: Man stellt sich auf die Plattform und schnallt entweder der Sicherheitsgurt um oder klappt den Sicherheitsbügel vor einem um, sodass man einen guten und festen Halt hat. Auch gibt es Armlehnen auf Hüfthöhe sowohl links als auch rechts, die dazu beitragen, dass man abgesichert ist.

Im nächsten Schritt betätigt man den Bedienungshebel oder Knopf, der sich in der Regel seitlich am Lift befindet. Möchte man den Lift nutzen, dieser befindet sich jedoch am anderen Ende der Treppe, so kann man mit Hilfe einer Fernbedienung den Lift zu sich rufen.

Es ist möglich, dass man sich unsicher fühlt bei dem Gedanken stehend hinauf- und hinunter zu fahren, doch die folgenden Sicherheitsvorkehrungen gewär, dass man unterwegs ist:

  • Sicherheitsgurt oder Sicherheitsbügel
  • Akku für den Antrieb, der bei Stromausfall eingesetzt werden kann und wiederaufladbar ist
  • Armstützen, die zusätzlichen Halt geben
  • Rutschfestes Material auf der Plattform für einen festen Stand
  • Fernbedienung, um den Lift zu sich holen zu können
  • Sensoren, die dafür sorgen, dass der Lift Hindernisse erkennt und stoppt.
Es gibt jedoch eine Ausnahme:

Im Falle eines Lift ist die Deckenhöhe ausschlaggebend, denn anders als bei einem regulären Treppenlift, muss hier sichergestellt werden, dass man bei Benutzung nicht den Kopf einziehen muss während man stehend hoch und runter transportiert wird.

Konkret bedeutet dies, dass eine Deckenhöhe von mindestens 2,25 Meter gegeben sein muss.

Vor- und Nachteile

Vorteile
  • Sie eignen sich besonders gut für schmale Treppen
  • Die Plattform ist in der Regel einklappbar und somit platzsparend
  • Der Einsatz ist sowohl innen als auch außen möglich
  • Gelenkschonende Lösung, denn eine übermäßige Belastung der Hüften und Knie werden vermieden
  • Vermeidung von Kreislaufproblemen, die beim Aufstehen und Hinsetzen auftreten können
  • Kann mit Hilfe einer Fernbedienung "herbeigerufen" werden
Nachteile
  • Benötigt eine Deckenhöhe von mindestens 2,25 Meter
  • Sind in der Regel Maßanfertigungen, die sehr teuer werden können
  • Der Anwender muss genug Kraft und Balance haben, um den Lift sicher nutzen zu können

Was kostet ein Stehlift?

Ähnlich wie bei normalen Treppenliften gilt für den Stehlift: ein maßangefertigter Lift ist weitaus kostenintensiver als ein standartisiertes Modell. In der Regel kommt ein Stehlift dann zum Einsatz, wenn die Gegebenheiten vor Ort die Nutzung eines regulären Treppenlifts nicht möglich machen oder der Anwender nicht Sitzen kann.

Dies macht den Stehlift relativ teuer, denn das Schienensystem, auf dem er gleitet, mussindividuell angepasst werden. Man muss je nach Größe und Gegebenheiten vor Ort mit Kosten für einen Stehlift von circa 4.000 Euro bis 10.000 Euro rechnen.

Liegt eine Pflegebedürftigkeit mit anerkanntem Pflegegrad vor, können Betroffene einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für Maßnahmen zur Wohnraumanpassung von der Pflegekasse beantragen. Wichtig: Dies muss VOR der Montage beantragt werden! Wir helfen Ihnen gerne weiter.